Kinder-HNO

Die Kleinen werden bei uns ganz groß geschrieben!

Kinder sind besonders anfällig für Erkrankungen im HNO-Bereich. Meist reichen herkömmliche Therapien, um die Beschwerden rasch wieder abklingen zu lassen. Manchmal lassen sich Operationen jedoch nicht vermeiden.

Unser Ziel ist es, die Angst zu nehmen

Generell benötigen Kinder ein ganz spezielles Einfühlungsvermögen, gerade bei einem Artzbesuch. Das ist uns bewusst. Aus diesem Grund nehmen wir uns vor der Untersuchung sehr viel Zeit für unsere kleinen Patienten, um ihnen die Angst vor der Behandlung zu nehmen.

Unser Kinder-HNO-Leistungsspektrum

Sie geben Ihren Nachwuchs bei uns in gute Hände, denn wir sind eine äußerst erfahrene und kinderfreundliche Praxis. Zu unserem Leistungsspektrum in der Kinder Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gehört die Behandlung von

  • Hörstörungen
  • Atmungsstörungen
  • Schnarchen
  • gestörter Schlaf
  • Infektneigung
  • sog. Polypenentfernung (Adenoidektomie oder Rachenmandelentfernung)
  • Gaumenmandel (konservativ oder operativ als Mandel-Komplettentfernungen – Tonsillektomie – und Mandelverkleinerungen – Tonsillotomie – mit dem Radiofrequenzchirurgiegerät)
  • Kontrolluntersuchungen
  • Zweitmeinung vor einer OP
  • Einsetzen von Paukenröhrchen
  • Allergie
  • Sprachentwicklungsverzögerungen
  • Ohranlegeplastik

 

Der gestörte Schlaf beim Kind

 

Ständig bzw. regelmäßig schnarchende und/oder durch den Mund atmende Kinder sind krank und hochgradig gefährdet, Folgekrankheiten zu entwickeln.

 

Schnarchen ist ein Warnsignal für gestörten Schlaf.

 

Das nächtliche Schnarchen und der unkontrollierte Speichelfuss aus dem Mund  sind auch für die Eltern einfach zu erkennende Signale für eine nicht natürliche Mundatmung. 

Auch Tagesmüdigkeit, Überaktivität und Blässe sind bei schnarchenden Kindern häufiger als bei Kindern, die nachts ruhig durchschlafen können. Kinder, die schnarchen, sind auch infektanfälliger, sie leiden wesentlich häufiger unter chronischem Husten, Erkältungskrankheiten und Ohrinfektionen.

 

Wir sind von Geburt an „Nasenatmer“. 

Eine beständige Mundatmung geht schon im Vorschulalter unbehandelt einher mit erheblichen Veränderungen des Gebisses und des Kiefers sowie mit muskulären Schwächen, die u.a. zu undeutlicher Aussprache führen.  Kieferorthopädisch kann man erst mit einer Spangenbehandlung nach dem Milchgebiss anfangen. Darüber hinaus sind schnarchende Kinder in Ihrer geistigen, körperlichen und motorischen sowie sprachlichen Entwicklung gefährdet. Häufig sind schnarchender Kinder im Erwachsenenalter dann auch von der sog. Schlafapnoe Krankheit (OSAS) betroffen,

 

Hinweise für gestörten Schlaf beim Kind sind z.B.:

  • Schnarchen

  • Mundatmung

  • Morgendliche Mundtrockenheit durch die ständige Mundatmung, ggf. Mit Mundgeruch und morgendlichen Halsschmerzen

  • Sabbern (ständiger Speichelfluss)

  • Nicht normale  Schlaflage (Schlafen mit überstrecktem oder erhöhtem Kopf und/oder Po hochgestreckt, Schlafen in Knie-Ellenbogenlage)

  • Schwitzen im Schlaf

  • Gedeihstörungen

  • Infekthäufigkeit

  • Appetitlosigkeit und Essstörungen: nur Mahlzeiten, die gut „runterrutschen“, wie Joghurts, Breie, weiche Kost, noch viel Milchfläschchen über den Tag werden problemlos gegessen. Feste oder „trockenere“ Nahrung oder faseriges Fleisch wird verweigert. Ihr Kind schmatzt evtl. viel beim Essen, nicht weil es nicht gut erzogen ist, sondern weil es schlecht Luft durch die Nase beim Essen bekommt. Halten Sie sich selber beim Essen mal die Nase zu und versuchen dann den Speisebrei herunterzuschlucken, vielleicht können Sie es nun nachvollziehen, warum Ihr Kind beim Essen schmatzt… es möchte Luft bekommen! Dadurch kann es zu Untergewicht und Minderwuchs kommen

  • Unruhiger Schlaf: Jeder kennt die Beschwerden, wenn er längere Zeit nicht gut Schlafen kann und umausgeruht ist, wie Müdigkeit und Schlafdrang über den Tag und Antrieb- und Lustlosigkeit oder Aggressivität und Konzentrationsschwäche

 

Eine Untersuchung beim schlafmedizinisch versierten HNO Facharzt und ggf. ergänzt durch eine Vorstellung beim Kinderzahnarzt/ Kieferorthopäden bringt hier Klarheit. Ggf. muss auch eine erweiterte Schlafdiagnostik in einem Schlaflabor erfolgen.

 

Häufig ist das Schnarchen durch vergrößerte Rachenmandeln - die sog. Adenoide oder im Volksmund auch Polypen genannt -  und/oder vergrößerte Gaumenmandeln bedingt. Aber auch ein zu kleiner/enger Kiefer bzw. ein fehlentwickelter  Kiefer kann dazu führen. Nuckelnde (Daumen, Finger, Schnuller o.ä.) Kinder sind zusätzlich gefährdet, diese Kieferveränderungen noch zu verschlimmern.

 

Eine Entfernung der Polypen/Adenoide ggf. kombiniert mit eine Mandelverkleinerung (sog. Tonsillotomie) kann hier häufig im Kindesalter „Heilung“ verschaffen.  Dieser Eingriff ist problemlos ambulant durchführbar und die Kinder verkraften diesen operativen Eingriff unserer Erfahrung aus etlichen Kinderoperationen nach erstaunlich gut und meist mit wenig begleitenden Beschwerden. Eine komplette Besserung bzw. sogar Verschwinden der Beschwerden tritt meist schon nach kurzer Zeit ein.

 

Sprechen Sie uns gerne an.

 

 

Mehr zum Thema finden Sie u.a. auch hier: 

 

https://www.gesundheit.de/familie/kindheit-und-jugend/krankheiten-in-kindheit-und-jugend/schnarchen-bei-kindern

 

http://www.somnolab.de/gesunder-schlaf/schlafstoerungen/kinderschlaf/